Hartmut Ebbing

Jahresrückblick 2019

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und damit für mich das inzwischen zweite Jahr im Deutschen Bundestag. Anders als im ersten Jahr, in dem ich mich noch an den mitunter zähen Geschäftsbetrieb im Bundestag gewöhnen musste, haben mein Büro und ich uns dieses Jahr voll auf die inhaltliche Gestaltung der Kulturpolitik konzentriert. So haben wir Anfang des Jahres ein Konzept zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit deutscher Museen erarbeitet (https://hebbing.abgeordnete.fdpbt.de/meldung/kulturpolitische-aufarbeitung-des-kolonialismus) und erst kürzlich in einem Antrag die Neugestaltung des Berliner Kulturforums sowie vorerst den Baustopp des geplanten „Museums der Moderne“ gefordert (https://hebbing.abgeordnete.fdpbt.de/meldung/vergebene-chance-am-kulturforum).

Neben dem Verfassen von Anträgen gehört auch die Kontrolle zu den wichtigsten Funktionen der parlamentarischen Opposition. In diesem Sinne habe ich gemeinsam mit meiner Fraktion in diesem Jahr über 25 Kleine Anfragen an die Bundesregierung gestellt. Die Themen dieser Anfragen haben eine gewaltige Bandbreite. Von der Ausgestaltung neuer Einrichtungen, über Risiken für historische Gärten durch den Klimawandel oder die bauliche Situation am Kulturforum war alles mit dabei.

In meinem Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf habe ich in diesem Jahr das Format „Neudenker-Treff“ eingeführt und konnte in diesem Rahmen vor zahlreichem Publikum unter anderem mit dem brillanten Oliver Luksic, dem verkehrspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion über die Zukunft der Mobilität diskutieren, welche das Publikum mit großer Begeisterung aufnahm. Bei einem anderen Treffen moderierte ich ein Gespräch zwischen dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestags, Wolfgang A. Kubicki, und dem Fraktionsvorsitzenden der FDP im Berliner Abgeordnetenhaus, Sebastian Czaja, über den Fall der Berliner Mauer und die seither vergangenen 30 Jahren. Der Andrang für diese Veranstaltung war so groß, dass der Saal im Berliner Alliiertenmuseum wegen Überfüllung geschlossen werden musste.

Anfang der Woche habe ich mich bei meinem Team für die großartige und engagierte Arbeit bei einem fröhlichen Abendessen bedankt.

Abschließend möchte ich mich bei all meinen Parteikolleginnen und Parteikollegen bedanken, ohne deren ehrenamtliches Engagement für die liberale Sache politisches Arbeiten schlicht und einfach nicht möglich wäre. Denn unsere Partei lebt von den Ideen und dem Einsatz seiner Mitglieder. 

Die Entwicklungen im Jahr 2019 zeigen, dass unsere liberalen Werte und Grundsätze aktueller denn je sind. Vertrauen wir auf diese und blicken wir mit Optimismus und Zuversicht auf das neue Jahr, bei Bedarf steht die FDP auch bereit Verantwortung zu übernehmen!

Doch nun wünsche ich Ihnen erstmal ein paar besinnliche Tage im Kreis ihrer liebsten und anschließend einen guten Start in das neue Jahr. 

Mit den besten Wünschen

Hartmut Ebbing, MdB