Hartmut Ebbing

Das Jahr 2018 - Ein Rückblick

Wenn man auf so ein aufregendes Jahr zurückschaut, dann wird einem meist erst klar, wie viele Dinge passiert sind. Für mich als neu gewählten Abgeordneten lag vor allem zu Beginn der Fokus darauf, die Prozesse und Abläufe im Bundestag als auch das Arbeiten in einer Fraktion kennenzulernen. Denn gerade in den ersten Sitzungswochen war es eine wirkliche Herausforderung neben den Arbeitsgruppen und  Arbeitskreisen sowie den Fraktions-, Ausschuss- und Plenarsitzungen Zeit für externe Termine und die programmatische Arbeit zu finden. Umso wichtiger ist es ein gut funktionierendes Team um sich herum zu haben, da effizientes Arbeiten dringend erforderlich ist.  

Doch nicht nur innerhalb des Bundestages galt es sich mit seinen Fraktionskollegen und anderen MdBs im Ausschuss zu vernetzen. Auch als kulturpolitischer Sprecher der Fraktion war es mir ein Bedürfnis, mit der vielschichtigen Kulturszene in Deutschland ins Gespräch zu kommen. Dabei durfte ich viele kluge und interessante Leute treffen und unzählige bereichernde Gespräche führen, für die ich mich herzlich bedanken will. 

Auch programmatisch konnten mein Team und ich die ersten Akzente setzen. Wir haben nicht nur den Fall des Kunsthändlers Cornelius Gurlitt neu belebt, sondern auch mit einem ausführlichen Antrag zum 20-jährigen Jubiläum der Washingtoner Erklärung neue Ideen zur Restitution von NS-Raubkunst in den Bundestag eingebracht. Beide Themen werden mich auch im nächsten Jahr weiter beschäftigen. Der Antrag unserer Fraktion wird zu Beginn des nächsten Jahres im Kulturausschuss debattiert werden und auch im Fall Gurlitt werde ich der Bundesregierung weiter auf den Zahn fühlen. 

Grundsätzlich ist es mein Ziel, auch im nächsten Jahr den Begriff der liberalen Kulturpolitik weiter mit Leben zu füllen. Denn wir Freien Demokraten benötigen wieder ein wirkliches Profil in der Kulturpolitik. Daher freue ich mich auch im neuen Jahr zusammen mit verschiedenen liberalen Institutionen wie dem BFA Kultur, den Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, den Jungen Liberalen und selbstverständlich auch der FDP einen intensiven Austausch zu pflegen. 

Abschließend möchte ich mich bei all meinen Parteikolleginnen und Parteikollegen bedanken, ohne deren ehrenamtliches Engagement für die liberale Sache politisches Arbeiten schlicht und einfach nicht möglich wäre. Denn unsere Partei lebt von den Ideen und dem Einsatz seiner Mitglieder. 

Die Entwicklungen im Jahr 2018 zeigen, dass unsere liberalen Werte und Grundsätze aktueller denn je sind. Vertrauen wir auf diese und blicken wir mit Optimismus und Zuversicht auf das neue Jahr, indem uns mit der Europawahl und zahlreichen Landtagswahlen etliche Herausforderungen bevorstehen. 

Doch nun wünsche ich Ihnen erstmal ein paar besinnliche Tage im Kreis ihrer liebsten und anschließend einen guten Start in das neue Jahr. 

Mit den besten Wünschen

Hartmut Ebbing, MdB